• Anna Holitzner

Die Veränderungen der Arbeitswelt sind bereits Realität

Aktualisiert: 30. Sept 2019


Das klassische Nine-To-Five Job-Modell gehört schon bald zur Vergangenheit. Die Bindung an einen bestimmten Arbeitsort oder starre Strukturen lösen sich auf – ausgeprägte Hierarchien sind unpassend für diese schnelllebige und digitale Arbeitswelt. Kollaborative Kommunikationstools ermöglichen den Dialog untereinander und fördern Kreativität - dies erhöht die Innovationsgeschwindigkeit enorm.

CEOs sind besorgt über die Verfügbarkeit von geeigneten Fachkräften - von Fähigkeiten und Kompetenzen. Die PWC CEO Umfrage belegt, dass 34% extreme Besorgnis über die Verfügbarkeit von Talenten äußern. Abhilfe könnte die neue Art der Work-Life-Balance schaffen. Hier kommen wir zum Buzzword des Jahres:


New Work

Der Megatrend definiert den Arbeitsmarkt gerade völlig neu. Zu New Work kommen wir durch die Antwort auf die Frage: „Warum? Was willst du wirklich tun? Warum machst du beruflich eigentlich das, was du machst?“ New Work ist eine Frage der Haltung, der Kultur und Führung - moderne Führung, die von Augenhöhe und Wertschätzung, von Leadern und nicht von Chefs geprägt ist. Wo Mitarbeiter das höchste Gut sind und in Zeiten des Fachkräftemangels im Zentrum des Handelns stehen.

Moderne Start-Ups haben den Trend bereits erkannt

„Your life has purpose, your story is important, your dreams count, your voice matters, you were born to make an impact” - unknown


Einer der Hauptgründe, warum die Generation Z Start-Ups den etablierten größeren Unternehmen vorzieht, ist die Fähigkeit einen Impact zu haben. Diese Wahrnehmung entsteht durch

die erhöhte Wirkung, die man aufgrund eines kleineren Teams hat, den Spielraum für Eigeninitiative

und Verantwortung sowie Ergebnisse, die schneller erzielt werden. Führende globale Arbeitgeber kommunizieren ihren Unternehmenszweck jedoch immer noch uneinheitlich nach außen – und innen. Außerdem spielt nicht nur das „Was“, sondern auch das „Warum“ eine große Rolle.

„Inspirierende Führung“ wird ebenfalls zu einem immer wichtigeren Aspekt der Arbeitgeberattraktivität. Die am stärksten bewunderten Führungspersönlichkeiten sind oftmals Unternehmensgründer und keine CEOs etablierter Unternehmen.

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass das „Lernen“ größer oder so groß wie der Wandel („Change“) ist. Der Fokus hat sich von einem klaren Karriereweg zu einem kontinuierlichen Lernen durch Erfahrungen und Herausforderungen verlagert.

Flexible Arbeit ist der dritthäufigste Grund, warum sich junge Menschen für Start-Ups entscheiden und nicht für etablierte Unternehmen. Der Universum WMAE Report 2018 zeigt, dass der Stellenwert flexibler Arbeit für Studenten bei der Bewertung von Arbeitgebern in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen ist. Eine Zielvorgabe ist super, die Wege dorthin frei gestalten – klasse. Home Office und Remote Work heißen die Modelle der Zukunft. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen, sodass Vertrauen in Zeiten von New Work unabdingbar ist. Diese Attribute gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Fazit

Der Wettbewerbsdruck wird immer stärker. Der Start-Up Sektor ist ein wichtiger Konkurrent. Etablierte Unternehmen müssen sich anpassen: Orientierung auf den Menschen, Digitalisierung und ein moderner Arbeitgeber. Die wichtigsten Aspekte sind:

  • Inspirierender Unternehmenszweck und Führung – Die Frage nach dem Warum

  • Lernen und Weiterentwicklung - Karrierewege

  • Flexibles Arbeiten – Irgendwann, irgendwo, irgendwie




Quellen: PWC CEO Survey, Universum WMAE Report 2018, Universum EB NOW 2019, Deloitte Human Caputal Trends, Mercer Global Talent Trends 2018, New Work Blog

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