• Anna Holitzner

Die drei häufigsten Gründe für eine Absage

Aktualisiert: Feb 28

Sind wir doch mal ehrlich, wir alle kennen die folgende Situation: Wir sehen eine Stellenanzeige, ein Angebot, das perfekt auf den eigenen beruflichen Werdegang passt. Und eigentlich beschreibt das Unternehmen haargenau unser Profil und kann daher nun aufhören zu suchen, denn: „Hier bin ich!“ Man durchforstet etliche Stellenanzeigen und dann findet man eine, die super passt und das auch noch bei einem großartigen Unternehmen. Jackpot! Also nimmt man sich viel Zeit für die Bewerbung, schreibt ein auffallend interessantes Anschreiben und pimped den Lebenslauf so gut es geht auf. Sobald die Bewerbung abgeschickt wurde, wird das E-Mail Postfach stündlich aktualisiert, denn immerhin ist man ja ein 100% Fit und der perfekte Kandidat für diese Position.


Von wegen – wenn dann plötzlich in der E-Mail anstelle „Einladung“ „Absage“ steht. Tausend Gedanken schießen einem in diesem Moment durch den Kopf: „Das muss ein Fehler sein.“ „Wie konnte das passieren?“ „Hätte ich vielleicht doch noch einmal Zeit und Geld für ein neues Bewerbungsbild investieren sollen?“ Wir klären auf.


Hier finden Sie die drei häufigsten Absagegründe:


1. Sie sind einfach zu spät dran mit Ihrer Bewerbung

Manchmal ist eine Position schon besetzt, der Vertrag unterschrieben, aber die Stellenanzeige ist noch auf den Portalen und der Karriereseite sichtbar. Eventuell hatte der Personaler noch keine Zeit die Anzeige offline zu nehmen oder es wurde schlichtweg vergessen. Das kann aus Bewerbersicht schon echt frustrierend sein, wenn man trotz einer Top-Bewerbung eine Absage kassiert.

Im Vergleich passt ein anderer Bewerber einfach besser


2. Im Vergleich passt ein anderer Bewerber einfach besser

Egal wie gut die Stelle beschrieben wird, so ganz genau kann man nicht wissen, wen das Unternehmen sucht und was die Konkurrenz vergleichsweise mitbringt. Je nachdem bei welchem Unternehmen Sie sich bewerben und in welcher Branche Sie sich befinden, können zig Bewerbungen auf eine Position kommen. Das verringert Ihre Chancen tatsächlich eingeladen zu werden. Da kann es nun mal vorkommen, dass andere Bewerber mehr Erfahrung mitbringen oder gehaltlich, für den gleichen Erfahrungsschatz, weniger verlangen.


3. Sie passen einfach nicht auf die Position

Mal Hand aufs Herz, haben wir uns nicht alle schon einmal auf eine Stelle beworben, bei der wir eigentlich schon vorher wussten, dass der Personaler schon anderthalb Augen zudrücken müsste, um uns zum Bewerbungsgespräch durchzuwinken? Aber wir versuchen es trotzdem und bekommen eine Absage. Selbstverständlich kann man das Glück auch mal herausfordern und sich auf unrealistischere Vakanzen bewerben. Immerhin sind viele Stellenbeschreibungen immer noch unkonkret formuliert oder beschreiben eine Eierlegende-Wollmilch-Sau. Daher nur Mut zur Bewerbung! Jedoch sollten Sie dann mit einer korrigierten Erwartungshaltung an die Sache herantreten, um im Nachhinein nicht enttäuscht zu sein.



Interessanterweise nehmen Bewerber Absagen unterschiedlich wahr. Die einen sind auch nach der 30. Absage noch der Meinung die Unternehmen tragen dabei die Schuld. Die anderen zweifeln schon nach der ersten negativen Rückmeldung an sich selbst.


Unsere Empfehlung: Wenn Sie nach ca. 10 Bewerbungen nur Absagen bekommen, sollten Sie sich dringend Ihre Bewerbungsunterlagen noch einmal genauer anschauen. Kommen die Absagen nach dem persönlichen Interview, sollten Sie definitiv an Ihrer Gesprächstaktik arbeiten!




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