Lexikon

A - Anschreiben


Unter einem Anschreiben versteht man eine (meist) einseitige Einleitung der Bewerbung. Mit Hilfe des Anschreibens haben Sie die Möglichkeit zu erklären warum Sie sich für das Unternehmen und die Position interessieren. Gleichzeitig sollten Sie hier erklären weshalb genau Sie die richtige Person für die Stelle ist.




B - Bewerbungsprozess


Der Begriff "Bewerbungsprozess" beschreibt den gesamten Prozess ab Bewerbungseingang bis zum Prozessende, welcher entweder auf Grund einer Absage oder erfolgreichen Vertragsunterschrift beendet wird.




C - CV


Ursprünglich ist "CV" die Abkürzung für "Curriculum Vitae" und ist die Bezeichnung für einen Lebenslauf außerhalb der DACH-Region. Mittlerweile wird auch im deutschsprachigen Raum oftmals anstelle von einem Lebenslauf über einen CV gesprochen, was lediglich ein Synonym ist. Achtung: Der englische CV sieht etwas anders aus als der deutsche. Sie haben häufig einen kleinen Einleitungstext über die eigene Person.




D - Dauer


Leider gibt es immer noch die schwarzen Schafe unter den Unternehmen, die sich nicht zurückmelden. Aber das wird zum Glück zunehmend weniger. Oftmals melden sich kleinere Unternehmen schneller zurück als Konzerne. Da sich dort normalerweise mehr Kandidaten bewerben und die Prozesse länger dauern. Wie viele Prozessschritte es gibt, ist jedoch sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen beginnen mit einem Telefoninterview (oft wenn sie einen Recruiter inhouse haben). Andere werden Sie direkt zu einem persönlichen Gespräch einladen. Sie sollten daher immer mehrere Bewerbungen am Laufen haben, um Zeit zu sparen.




E - Englischkenntnisse


Wenn man sich Lebensläufe anschaut könnte man meinen, dass fast jeder fließend englisch sprechen kann. Nur wenn dies dann während des Bewerbungsgespräches getestet wird, folgt oft peinliches Stammeln. Also bitte seien Sie ehrlich bei der Einschätzung Ihrer Sprachkenntnisse. Im Zweifel frischen Sie Ihre Kenntnisse vor dem Gespräch noch einmal auf.




F - Foto


Im Vergleich zur restlichen Welt, spielt das Bewerbungsfoto in Deutschland immer noch eine recht zentrale Rolle. Es ist keine Pflicht und Sie können Ihre Bewerbung natürlich auch ohne Bild verschicken. Jedoch sind die meisten Lebensläufe mit einem Foto versehen und es macht die Bewerbung sympathischer und Sie für den Leser greifbarer. Aber Achtung: Hände weg von Mugshots, Spiegel-Selfies oder Urlaubsbildern.




G - Geburtsdatum


Hier können Sie selbst entscheiden, ob Sie Ihr Geburtsdatum nennen möchten. Rechtlich müssen Sie nicht! In einigen Fällen kann es besser sein, wenn man Ihr Alter nicht auf den ersten Blick erkennt.




H - Hardskills


Hardskills ist der Überbegriff für all Ihre erlernten Fähigkeiten. Alle Fähigkeiten, die Sie nicht von Geburt an besitzen, sondern Sie über die Zeit angeeignet haben. Beispiele sind EDV-Kenntnisse (PowerPoint, Photoshop, Java, ...). In der Vergangenheit wurde in Bewerbungsgesprächen stärker auf die für eine bestimmte Position benötigten Hardskills geachtet. Heute weiß man, dass es wichtiger ist, eine charakterlich passende Person ins Team zu holen und sie bei Bedarf in notwendige Schulungen zu entsenden als andersherum.




I - Initiativbewerbung


Wenn Sie ein Unternehmen grundsätzlich super spannend finden, aber keine passende Position für Sie ausgeschrieben ist, kann eine Initiativbewerbung sinnvoll sein. Manchmal sind das die besten Bewerbungen, weil Sie dadurch echtes Interesse am Unternehmen zeigen.




K - Kununu


Bei Kununu handelt es sich um eine Bewertungsplattform für Mitarbeiter oder Bewerber, auf der sie ihren Arbeitgeber bzw. den Bewerbungsprozess bewerten können. Hier können Sie Informationen über den bevorstehenden Bewerbungsprozess oder die interne Sichtweise der Mitarbeiter über das Unternehmen erfahren.




L - Lebenslauflücken


Lücken im Lebenslauf ist ein Thema, dass oftmals große Fragezeichen beim Bewerber aufruft. Was soll ich reinschreiben, wenn ich reisen war? Soll ich mich gegen meine dreimonatige Asienreise entscheiden? Die Antwort lautet: Nein, natürlich nicht! Natürlich müssen Sie darauf nicht verzichten. Aber vermerken Sie es in Ihrem Lebenslauf, sodass beim Unternehmen nicht zu Beginn Fragezeichen aufkommen. Je genauer die Informationen darüber sind desto besser.




N - Nachfragen


Früher, als Bewerbungen noch per Post verschickt wurden und der Bewerber keine Eingangsbestätigung erhalten hat, war es durchaus sinnvoll für ein Status-Update das Unternehmen nach einigen Tagen anzurufen. Heutzutage, vorausgesetzt die E-Mail Adresse wurde korrekt übernommen, kommt Ihre Bewerbung an. Leider lassen sich viele Unternehmen immer noch gerne einige Wochen Zeit bei der Rückmeldung. Wenn Sie Gewissheit haben möchten und keine Eingangsbestätigung erhalten haben, dann können sie nach 2-3 Wochen nachfragen. Ansonsten haken Sie das Unternehmen ab und konzentrieren sich besser auf andere Bewerbungen.




O - Outfit


Grundsätzlich gilt, lieber overdressed als underdressed! Ob Sie nun im Anzug oder Pumps kommen sollten oder lässig mit Jeans, Hemd und Sakko, kommt ganz auf die Branche und das jeweilige Unternehmen an. Falls Sie sich unsicher sind, dann hilft ein Blick auf die Unternehmensseite.




P - Persönliches Vorstellungsgespräch


Beim persönlichen Gespräch geht es natürlich darum Sie noch einmal etwas besser kennen zu lernen - live und in Farbe. Aber vor allem geht es darum Sie als Person einzuschätzen. Die harten Fakten stimmen aus Unternehmenssicht. Ansonsten hätten sie Sie nicht zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Wichtig für das Unternehmen ist Ihre Persönlichkeit, die Motivation und der Cultural Fit.




Q - Qualifiziertes Arbeitszeugnis


Im Gegensatz zu einem einfachen Zeugnis beinhaltet das qualifizierte Arbeitszeugnis neben den allgemeinen Informationen über die Aufgaben, ebenfalls Informationen über deine Softskills. Hier hat Ihr Arbeitgeber die Pflicht die genauen Tätigkeiten aufzulisten und die Möglichkeit Ihre sozialen Kompetenzen zu beurteilen. Es muss rechtlich in den Grundzügen positiv geschrieben sein, jedoch gibt es hier trotzdem manchmal versteckte Botschaften. Prüfen Sie, ob alle Tätigkeiten vermerkt sind und haben Sie ein Auge auf Ihre sozialen Beschreibungen. Falls Sie sich zu schlecht bewertet fühlen, sollten Sie in den Dialog mit Ihrem Vorgesetzten gehen.




R - Resumé


Ein Resumé Bedarf es im Vergleich zu einem CV nur in Kanada, Australien und in den USA, falls Sie sich im Private Sector bewerben möchten. Er beinhaltet Informationen darüber was Sie konkret erreicht haben und Ihre messbaren Erfolge.




S - Softskills


Unter Softskills versteht man Ihre charakterlichen Talente und Eigenschaften, die Sie als Person beschreiben. Klassische Beispiele sind: Organisiert, kommunikativ, analytisch, emotional, etc.. Sie geben dem Leser Einblicke in die Persönlickeit des Bewerbers. Sie sind aber zu Beginn schwerer messbar für jemanden der Sie nicht kennt. InsideHR-Tipp: Eine beliebte Frage bei Personalern ist es, die genannten Softskills an einer bestimmten Situation zu verdeutlichen. Darauf kann man sich super vorher vorbereiten.




T - Telefoninterview


Das erste Gespräch erfolgt bei vielen Unternehmen oftmals in Form eines telefonischen Interviews. Es dient in erster Linie dazu sich auf beiden Seiten einen kurzen Eindruck zu verschaffen. Das spart Zeit und Nerven. Nichtsdestotrotz dürfen Sie auch hier die Vorbereitung nicht unterschätzen. Suchen Sie sich dafür einen Ort wo Sie ungestört sind und planen Sie genug Zeitpuffer dafür ein.




U - Unternehmenswahl


Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber wo die Reise hingehen soll. Nicht alleine die Tätigkeit auf die Sie sich bewerben muss zu Ihnen passen, sondern auch Ihr zukünftiger Arbeitgeber. Informieren Sie sich über die Strukturen, Ethik und Werte. Auf diese Weise finden Sie ein Unternehmen, welches wirklich zu Ihnen passt und auch nach der Anfangsphase noch spannend ist.




V - Videobewerbung


Keine Panik, wenn eines der Gespräche bspw. ein Skype-Interview ist oder ein Step eine Videobotschaft beinhaltet. Suchen Sie bewusst vor dem Gespräch einen passenden Ort aus. Ein Videogespräch ist eine gute Lösung, um einen ersten akkustischen und visuellen Eindruck zu erhalten.




W - Whatchado


Wenn Sie noch nicht sicher sind welcher Beruf zu Ihnen passt, könnte die Plattform Whatchado hilfreich sein! Hier erfahren Sie innerhalb kurzer Videosequenzen wie der Berufsalltag in einem bestimmten Job aussieht. Außerdem haben Sie die Möglichkeit nach speziellen Unternehmen zu suchen. Mitarbeiter erzählen über ihre Aufgaben, Hürden und warum sie die Tätigkeiten spannend finden.




X - Xing


Bei Xing handelt es sich um ein berufliches Netzwerk, welches in der DACH-Region verwendet wird. Unabhängig von Ihrem Beruf ist es sinnvoll sich dort anzumelden, um dadurch das berufliche Netzwerk zu pflegen und über die Jahre aufzubauen. Auf diese Weise können Sie sich mit interessanten beruflichen Kontakten und Kollegen vernetzen, ohne sie direkt zum privaten Netzwerk hinzuzufügen. Außerdem geben Sie Unternehmen und Personalberatern die Möglichkeit Sie mit Stellenanzeigen zu kontaktieren. Für den Aufbau eines internationalen Netzwerkes ist linkedin als zusätzliche Plattform die richtige Adresse.




Z - Zwischenzeugnis


Ein Zwischenzeugnis können Sie bereits während eines bestehenden Arbeitsverhältnis beantragen. Es ähnelt dem qualifizierten Arbeitszeugnis, welches Sie nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgehändigt bekommen. Sinnvoll kann die Beantragung sein, wenn es einen Chefwechsel gab oder sich Ihr interner Aufgabenbereich ändert.





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